Socken-ABC
Was du über Socken wissen solltest
Was macht eine gute Socke aus? Unser Igel hat nachgeforscht. Hier erfährst du, worauf es bei der Verarbeitung ankommt, warum wir bei Stoppersocken auf Silikon setzen und was hinter Merino, Alpaka oder Baumwolle steckt.
Wie bei Grosi: Auf die Details kommt es an
Eine gute Socke erkennst Du nicht auf den ersten Blick, sondern nach dem hundertsten Waschgang. Grosi weiss das schon lange: Es sind die kleinen Details, die eine Socke bequem und langlebig machen.
Auf diese achten wir bei unserer Auswahl für dich ganz besonders.
So sind unsere Socken gemacht
Handgekettelte Fussspitze
Beim Handketteln wird die Spitze Masche für Masche geschlossen. Das ist die sauberste und dünnste Naht, die es gibt: Nichts drückt, nichts scheuert, und die Socke hält länger. Rund 95 % unserer Socken sind handgekettelt, auch die für Kinder.
Verstärkte Ferse und Spitze
In Ferse und Spitze ist ein extra Faden aus Polyamid oder Baumwolle eingestrickt. Genau dort, wo Socken am meisten aushalten müssen, werden sie so deutlich strapazierfähiger und bleiben dir länger erhalten.
Plüsch- und Polstersohle
Kleine Schlaufen in der Sohle sorgen für den echten Wohlfühlfaktor. Dafür wird entweder ein Faden aus dem Grundgarn herausgezogen oder ein Extrafaden eingelegt. Beides polstert jeden Schritt.
Stoppersocken: Silikon statt Plastik
Viele Antirutschsocken sind mit PVC beschichtet, das oft Weichmacher enthält. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden: Bei uns bekommst Du Stoppersocken nur mit Silikon-Beschichtung.
Unser Biber passt auf, dass deinen Füssen nur Gutes passiert. Hier siehst Du den Unterschied.
Silikon und Plastisol im Vergleich
Silikon-Beschichtung (ABS)
So machen wir es. Die Silikon-Beschichtung ist frei von Schadstoffen wie AZO, TBT oder Phthalaten. Sie hält länger und reibt sich weniger ab als Plastisol. Ausserdem bleibt sie flexibel und passt sich deinem Fuss an, für ein angenehmes Tragegefühl.
PVC-Beschichtung (Plastisol)
Darum verzichten wir darauf. Viele Hersteller verwenden für Plastisol Phthalate. Diese Weichmacher lösen sich mit der Zeit aus dem Kunststoff und können über Abrieb in den Hausstaub gelangen. Weil sie fettlöslich sind, kann der Körper sie über die Haut oder den Mund aufnehmen.
Schurwolle: vom Schaf in die Socke
Schurwolle ist Wolle, die vom lebenden Schaf geschoren wird. Dabei bleibt das Vlies am Stück, je nach Rasse wiegt es 1 bis 5 kg. Danach wird sortiert: Fachleute unterscheiden sechs Qualitäten am Vlies, und nur die besten werden zu Kleidung verarbeitet.
Weltweit gibt es rund 450 Schafrassen. Der grösste Wollproduzent ist Australien, wo die meisten Schafe Merinos sind. Neben Schafwolle stecken in unseren Socken auch feine Tierhaare und Baumwolle. Hier siehst Du, was sie ausmacht.
Zwei Arten von Schafwolle
Merinowolle
Die feinste Wolle der Welt. Ihre Fasern sind stark gekräuselt, darum ist sie besonders weich und kratzt nicht. Perfekt für Socken, die direkt auf der Haut liegen.
Kreuzzucht-Wolle
Etwas gröber, mit längeren und weniger gekräuselten Fasern. Sie ist besonders robust und ideal für sportliche, strapazierfähige Socken.
Feine Tierhaare: Alpaka & Co.
Neben Schafwolle gibt es feine Tierhaare von Alpaka, Kaschmirziege und Co. Sie gelten als gleichwertig mit reiner Schurwolle und dürfen sogar dasselbe Wollsiegel tragen.
Unser Liebling ist unter Anderem das Alpaka: Seine Haare sind weich, leicht und halten herrlich warm. Welche feinen Tierhaare es sonst noch gibt, siehst du hier.
Feine Tierhaare im Überblick
Alpaka
Aus den Hochländern der Anden in Südamerika. Alpakahaar ist sehr weich, leicht und hält wunderbar warm.
Kaschmir
Von der Kaschmirziege aus dem Himalaya. Ihre Haare sind besonders zart und kommen in Weiss, Grau oder Braun vor.
Mohair
Von der Mohairziege. Lange, glänzende, weisse Haare, die gerne für Strickwaren verwendet werden.
Angora
Vom Angorakaninchen. Die Haare sind glatt, fein und sehr leicht und halten besonders warm.
Kamelhaar
Vom Kamel aus Asien und Nordafrika. Verwendet wird das hochfeine Unterhaar, das unter dem Fell wächst.
Lama
Vom Lama aus Südamerika, einem nahen Verwandten des Alpakas. Sein Haar ist robust und wärmt gut.
Vikunja
Die wilde Verwandte von Alpaka und Lama, zu Hause im Westen Südamerikas. Ihr Haar ähnelt stark dem Lamahaar.
Pflanzenfasern: Baumwolle & Bambus
Nicht jede Socke muss aus Wolle sein. Pflanzenfasern sind atmungsaktiv, angenehm leicht und perfekt für warme Tage oder für alle, die lieber ohne Tierhaare unterwegs sind.
Unser Panda schwört natürlich auf Bambus. Was Baumwolle und Bambus ausmacht, siehst Du hier.
Pflanzenfasern im Überblick
Baumwolle
Baumwolle wird aus den Samenhaaren der Baumwollpflanze gewonnen. Sind die Kapseln reif, platzen sie auf und die weiche Samenwolle quillt heraus. Angebaut wird sie vor allem in China, den USA und Indien. Schon vor rund 5000 Jahren wurde Baumwolle in Indien kultiviert.
Bambus
Aus dem Zellstoff der schnell wachsenden Bambuspflanze entsteht eine Faser, die sich seidig weich und angenehm kühl anfühlt. Sie nimmt Feuchtigkeit gut auf und ist darum ideal für warme Tage und empfindliche Füsse.

